Leistungen
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Endoskopie

Hier finden Sie Informationen zu

  Videoendoskopie
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Gastroskopie
Diese endoskopische Untersuchung dient der Erkennung (bzw. Ausschluss) von Erkrankungen (Gastritis=Magenschleimhautentzündung, Ulcera ventrikuli et duodeni=gutartige Geschwüre von Magen und Zwölffingerdarm, bösartige Tumoren) der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms.
Sie müssen für die Untersuchung nüchtern sein, dass heisst die letzte Flüssigkeits- oder Nahrungszufuhr spätesten um 22.00 am Vorabend.
Die Untersuchung dauert 3-5 Minuten und wird bei uns überwiegend mit einem ultradünnen
Endoskop von 5,0 bzw. 5,9 mm transnasal (durch die Nase) durchgeführt.
Der grosse Vorteil: Keine Schlafspritze erforderlich (keine Sedierung), da kein Würgereiz. Sie können während der Untersuchung mit uns sprechen und selbstverständlich auch zuschauen !
Anschliessend sind Sie voll fahrtüchtig.
Wenn Sie wünschen, kann die Untersuchung jedoch auch mit „Schlafspritze“ durchgeführt werden.

Endoskopie
Diese endoskopische Untersuchung dient der Erkennung von krankhaften Befunden im Bereich des gesamten Dickdarm (Kolon) und des letzten Abschnitts des Dünndarms (terminalen Ileums).
Dabei stehen v.a. entzündliche Veränderungen (chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Infektionen) und die Erkennung von Polypen (siehe auch Darmkrebsfrüherkennung) sowie Darmkrebs im Vordergrund.
Während der Unterchung können schmerzfrei Gewebeproben genommen werden, welche anschliessend vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht werden.
Zur ausreichenden Beurteilung des Darms muss dieser entleert sein, das heisst Sie müssen vor der Untersuchung „abführen“ (2 l Abführlösung trinken). Siehe auch Darmvorbereitung und Patientenaufklärung.
Die Untersuchung dauert ca. 15-20 Minuten und kann auf Wunsch auch mit einer „Schlafspritze“ erfolgen.
Falls Sie eine Spritze erhalten, sind Sie 24 Stunden nicht fahrtüchtig oder geschäftsfähig und dürfen in dieser Zeit keine Maschinen bedienen.

Rektoskopie
Diese Untersuchung dient der Erkennung von Erkrankungen im Bereich des Enddarms. Hierzu gehören Hämorrhoiden, Analfissuren, Analvenenthrombosen, Ekzeme aber auch Polypen und Entzündungen (Proktitis).

Bei Nachweis von symptomatischen Hämorrhoiden (sog. Hämorrhoidalleiden) führen wir eine Therapie mittels Gummibandligatur „Verödung“) durch. Siehe auch Informationsblatt „Gummibandligatur“.

 

  Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
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Sonographie
Diese Untersuchung dient mit Hilfe von Schallwellen (keine Strahlenbelastung) der Beurteilung der Inneren Organe (Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Gefässe) und bei V.a. Appendizitis („Blinddarmentzündung) oder Chronisch entzündlichen Darmerkrakung der Beurteilung des Darms.

 

  Leberpunktion
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Leberpunktion
In seltenen Fällen ist bei der Abklärung einer Lebererkrankung die Durchführung einer Punktion (Gewinnung einer Leberprobe) erforderlich.
Hierbei wird nach örtlicher Betäubung mittels einer Kanüle in die Leber gestochen und dabei Lebergewebe gewonnen, welches dann vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht und beurtelt wird.
Insbesondere bei der chronischen Hepatitis B/C kann die Beurteilung des Lebergewebes für eine weitere Therapieentscheidung erforderlich sein.
Im Anschluss an die Leberpunktion werden Sie 4 Stunden bei uns überwacht, da es in sehr seltenen Fällen zu Nachblutungen kommen kann. Siehe auch „Aufklärung Leberpunktion“
Das histologische (feingewebliche) Ergebnis erhalten Sie ca. 2-3 Tage nach der Punktion.

  Gastroenterologische Funktionstests / Atemtests
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Atemtest
Bei Symptomen wie Durchfällen (Diarrhoe), Blähungen (Meteorismus) und Bauchschmerzen kann die Abklärung von Unverträglichkeiten gegen
- Milchzucker (Laktoseintoleranz)
- Fruchtzucker (Fructoseintoleranz)
sinnvoll sein.
Hierbei führen wie entsprechende H2-Atemtests (Laktose und Fruktose) durch.
Zur Abschätzung der Passagezeit des Dünndarms wird ein H2-Atemtest auf Laktulose durchgeführt.

AtemtestIn seltenen Fällen kann es bei voroperierten Patienten zu einer bakteriellen Fehlbesiedelung (der Dünndarm ist normalerweise weitestgehend keimfrei) kommen. Dies kann mittels H2-Atemtest mit Glukose nachgewiesen werden.
Im Rahmen eines C13-Atemtests kann die Besiedelung des Magens mit Helicobacter pylori nachgewiesen werden.
Diese Bakterien sind häufig ursächlich für eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder eines gutartigen Magen-/ Zwölffingerdarmgeschwürs (Ulkus).

  Ambulante Sprechstunden (siehe auch "Sprechstunden")
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  Tumornachsorge
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Gastroenterologische Tumornachsorge.

  Internistisches Facharztlabor
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Labor
Durch enge Kooperation mit dem ortsansässigen Labor Seelig, können Laborleistungen zeitnah zur Verfügung gestellt werden.
Neben dem internistischen Routinelabor (Blutbild, Gerinnungsparameter, Leber- und Nierenwerte und dem Entzündungslabor) stehen vor allem das gastroenterologische Speziallabor im Vordergrund.
Hierzu gehört das Screening der Hepatitis A (Anti-HAV), Hepatitis B (Anti-HBsAG, HBsAG, Anti-HBe, HBeAG, Anti-HBc und HBV-DNA), und Hepatitis C (Anti-HCV, HCV-RNA mit Subtypisierung und Viruslast).

LaborDesweiteren zum Ausschluss von Leberspeichererkrankungen (bei Verdacht auf Hämochromatose=Eisenspeicherkrankheit Ferritin, Transferrinsättigung und Hämochromatosegentest; bei Verdacht auf Morbus Wilson=Kupferspeicherkrankheit Coeruloplasmin und Kupferausscheidung im 24h-Urin).
Autoimmune Lebererkrankungen können mittels speziellen Antikörpern (ANA, AMA, p-ANCA) weitestgehend ausgeschlossen werden.
Bei Verdacht auf infektiöse Magen-Darm-Erkrankungen veranlassen wir die zügige Untersuchung einer Stuhlprobe auf Bakterien und Parasiten.

  Elastographie (Fibroscan®)
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Ab sofort bieten wir Patienten mit Lebererkrankungen wie chronischer Hepatitis B-Infektion (HBV), chronischer Hepatitis-C-Infektion (HCV), NASH (nicht alkoholische Steatohepatitis), PBC (primär biliäre Cholangiopathie) oder Alkoholkrankheit ein neues Verfahren zur nicht-invasiven Fibrosemessung an (dabei wird die Steifigkeit/Elastizität des Lebergewebes gemessen), welches in vielen Fällen eine kostengünstige und komplikationslose Alternative zur invasiven Leberbiopsie (d.h. die Entnahme von Lebergewebe mit einer Punktionsnadel von außen durch die Haut) sein kann.

Es handelt sich bei der Elastographie (Fibroscan®) um eine wissenschaftlich allgemein anerkannte Untersuchungsmethode, die eine Weiterentwicklung der Sonographie (des Ultraschalles) darstellt und in Universitätskliniken etabliert ist.
Die Methode ist anderen Methoden wie Computertomographie, Kernspintomographie (MRT) und Blutuntersuchungen in der diagnostischen Aussagekraft zur Elastizität der Leber überlegen und eignet sich sowohl als "screening"-Instrument als auch zur Verlaufskontrolle bei chronischen Lebererkrankungen oder auch bei der Entscheidungsfindung hinsichtlich des Zeitpunktes einer Therapieeinleitung.
Leider wird diese inzwischen weltweit anerkannte Diagnostik (noch) nicht von den gesetzlichen Krankenkassen vergütet, weshalb sie kaum Verbreitung findet. Wir können diese Untersuchung daher nur als Selbstzahlerleistung für eine Gebühr von 63 Euro nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) anbieten.
Weitere Informationen zur Elastograpghie (Fibroscan®)

   
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