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Leistungen

Der Schwerpunkt unserer Praxis ist die Gastroenterologie. Sie ist ein Spezialgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Erkrankungen der Verdauungsorgane befasst, in erster Linie des Magens und des Darmes, aber auch der Leber/ Galle, der Speiseröhre und der Bauchspeicheldrüse. Innerhalb der Gastroenterologie sind die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen M. Crohn und Colitis ulcerosa unser Schwerpunkt.

Unser Leistungsspektrum mit hohem Qualitätsstandard umfasst:


In unserer 370 qm großen Praxis im ersten Obergeschoss im Ettlinger Tor werden nahezu alle modernen Verfahren der Endoskopie und Gastroenterologie angeboten. Alle Untersuchungen werden mit modernsten Geräten in HD-Qualität ausgeführt, die regelmäßig gewartet und erneuert werden. Dabei gewährleisten wir seit vielen Jahren einen hohen Hygienestandard.

Magenspiegelung

Die Magenspiegelung oder Gastroskopie ist eine Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms. Ihr Hausarzt oder wir stellen zusammen mit Ihnen die Indikation für diese Untersuchung, d.h. dass wir prüfen, ob eine Untersuchung sinnvoll ist oder auch nicht.

In der Regel wird eine Gastroskopie bei uns mit einem ultradünnen Videogastroskop transnasal (= durch die Nase) nach Betäubung des Nasen-Rachen-Raums durchgeführt. Der Vorteil dieser Methode ist, dass das übliche Würgen und Husten entfällt, keine Schlafspritze notwendig ist und sie nach der Untersuchung vollständig einsatzfähig sind (auch Autofahren, Arbeiten etc.). Auf Wunsch kann die Untersuchung auch mit Schlafspritze durchgeführt werden, allerdings müssen Sie dann abgeholt werden und dürfen die Praxis nur in Begleitung verlassen.

Die Untersuchung erfolgt nüchtern und dauert ca. 5-10 Minuten. Mit Vor- und Nachbereitung werden Sie ca. eine Stunde in der Praxis sein und sie mit einem kompletten Befund inklusive Therapieempfehlung wieder verlassen.

Aufklärung zur Gastroskopie (Magenspiegelung)

Einwilligungserklärung zur Durchführung einer Magenspiegelung in Kurznarkose mit Propofol „schmerzfreie Endoskopie“

Darmspiegelung

Die Darmspiegelung oder Koloskopie ist eine Untersuchung des kompletten Dickdarmes und bei entsprechendem Grund auch des letzten Abschnitts des Dünndarmes. Sie wird zur Darmkrebsvorsorge eingesetzt und zur Klärung von Symptomen, die den Dickdarm betreffen können.

Mindestens 24 Stunden vor der Untersuchung findet obligatorisch ein Aufklärungsgespräch in unserer Praxis statt, in dem wir Sie genau über den Ablauf der Untersuchung, die Abführmassnahmen (s. unten), die Ernährung vor der Darmspiegelung und auch über die seltenen potentiellen Risiken einer Koloskopie aufklären.

Sie findet in der Regel in Sedierung, d.h. mit einer Schlafspritze statt. Daher müssen Sie nach der Untersuchung abgeholt werden und dürfen die Praxis nur in Begleitung verlassen.

Die Prozedur dauert ca. 20 Minuten, mit Vor- und Nachbereitung werden Sie ca. 2 Stunden in unserer Praxis sein und sie mit einem kompletten Befund inklusive Therapieempfehlung wieder verlassen.

Für den Untersuchungstag bekommen Sie, falls erforderlich, eine Krankmeldung.

Es gibt gute Untersuchungen, dass die allermeisten Patienten die Darmspiegelung nach der Untersuchung viel positiver als vorher beurteilen („Hätte ich gewusst, dass das so harmlos ist, wäre ich viel früher gekommen!“). Bei uns findet die Koloskopie in entspannter Atmosphäre und unter maximal möglicher Wahrung ihrer Intimsphäre statt.

Aufklärung zur Coloskopie (Darmspiegelung)

Einwilligungserklärung zur Durchführung einer Kurznarkose mit Propofol bei Magen- oder Darmspiegelungen „schmerzfreie Endoskopie“

Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane

Die Ultraschall-Untersuchung oder Sonographie ist ein schmerzloses Verfahren, mit Hilfe von Ultraschallwellen die inneren Organe in zweidimensionaler Darstellung auf einem Monitor sichtbar zu machen. Da die Ultraschallwellen für den Körper harmlos sind (sogar Babys im Mutterleib werden damit untersucht) gehört es oft zu den ersten Untersuchungsverfahren bei Symptomen, die den Bauch betreffen.

Die modernen Ultraschallmaschinen können aber mehr: Mit Hilfe spezieller Verfahren (Doppler und Duplex) können sie Blutgefäße sichtbar machen, die Durchblutung darstellen und damit Entzündungsherde - z.B. bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen aufdecken.

Auch für die Darstellung von Gallenwegsproblemen, Gallensteinen, Lebertumoren, Leberzirrhose oder Divertikulitis ist der Ultraschall geeignet.

Eine gute Sonographie braucht ein gutes Gerät, einen erfahrenen Untersucher und vor allem auch Zeit. Daher bekommen Sie immer einen gesonderten Termin zur Ultraschall-Untersuchung, es sei denn, ihr behandelnder Arzt schätzt ihre Beschwerden als Notfall ein.

Leberpunktion

Bei der Leberpunktion wird Ultraschall-gesteuert eine Gewebeprobe aus der Leber entnommen. Dies geschieht in lokaler Betäubung mit Hilfe einer speziellen Nadel, mit der die Leber punktiert und Gewebe gewonnen wird. Dieses Gewebe wird dann vom Pathologen untersucht, der dann mit Hilfe unserer Angaben über den Krankheitverlauf eine Diagnose stellen kann. Nach der Untersuchung wird der Patient noch ca. 2 Stunden überwacht.

Glücklicherweise ist diese Untersuchung nur noch sehr selten notwendig, da man die meisten Lebererkrankungen durch nicht-invasive Tests, z.B. Blutabnahme, Ultraschall oder MRT feststellen kann.

Außerdem haben wir die Möglichkeit, bei schon bekannter Ursache das Ausmaß der Leberschädigung mittels Elastographie (s. Elastographie/Fibroscan) schmerzlos festzustellen. Eine Leberpunktion ist dafür nicht mehr notwendig.

Gastroenterologische Funktionstests / Lactose-Atemtest

Viele Patienten vermuten eine Nahrungsmittelunverträglichkeit für ihre Magen-Darm-Beschwerden. Nur für wenige spezifische Nahrungsmittel gibt es zuverlässige Tests, die eine Nahrungsmittelunverträglichkeit beweisen. Dazu gehört die Testung auf eine Glutenunverträglichkeit/Zöliakie (Bluttest mit 98%iger Sensivitiät) und eine Testung auf Lactoseunverträglichkeit.

Dabei handelt es sich um einen Atemtest, bei dem der Patient 50g Lactose auf nüchternen Magen zu sich nimmt. Anschließend wird über zwei Stunden regelmäßig die Wasserstoffkonzentration in der Ausatemluft gemessen. Übersteigt der gemessene Wert einen Grenzwert und passen die Symptome dazu, dann ist eine Lactoseunverträglichkeit bewiesen.

Andere Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeit halten wir nicht für sinnvoll und wir raten davon ab. Dazu gehören die Tests auf Fructoseunverträglichkeit (nicht gut zu testen, da die Unverträglichkeitsmenge zu individuell ist und von zu vielen Faktoren abhängt), die Untersuchung auf Nahrungsmittelallergene im Blut sowie die Darmflora-Untersuchung.

Spezial-Sprechstunden für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und Hepatitis B/C

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)

Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind Autoimmunerkrankungen, die den gesamten Darm (M. Crohn) oder auch nur den Dickdarm (Colitis ulcerosa) befallen. Darüber hinaus haben sie häufig extraintestinale, d.h. außerhalb des Darmes liegende Symptome, z.B. der Haut, der Gallengänge etc. Sie haben einen variablen Verlauf. Die Behandlung ist äußerst komplex und erfordert ein eingespieltes und erfahrenes Praxis-Team sowie die Vernetzung mit lokalen und überregionalen Krankenhäusern und Spezialisten aus verschiedenen Fachdisziplinen (vor allem Chirurgie und Radiologie).

In unserer Schwerpunktpraxis werden Sie von Diagnostik (Endoskopie, Ultraschall, Labor) bis zur Therapie mit allen verfügbaren Substanzen bestens betreut. Die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind innerhalb der Gastroenterologie unser Spezialgebiet. Eine engmaschige Betreuung dieser Patienten liegt uns am Herzen.

Mehr Informationen zu den Krankheitsbildern finden Sie z.B. unter www.dccv.de

Chronische Hepatitis B/C

Die viralen Leberentzündungen, vor allem die chronischen Verlaufsformen der Hepatitis B und C sind komplexe Erkrankungen, die Spezialwissen und Erfahrung erfordern, was die Diagnostik und die Therapie angeht. Dies alles können wir Ihnen in unserer Spezialsprechstunde bieten. Wir bilden uns regelmäßig zu diesen Themen fort und stehen im regen Austausch mit anderen Spezialisten und Spezialpraxen. So können wir Ihnen immer die modernste Therapie (wie z.B. mit den neuen Hepatitis C-Medikamenten bei entsprechender Indikation) anbieten.

Wir beraten und behandeln Sie natürlich auch bei anderen Lebererkrankungen, wie Autoimmunhepatitis, Primär-Biliärer Zirrhose und Primär-Sklerosierender Cholangitis und führen die Diagnostik bei unklaren Leberwerterhöhungen durch.

Tumornachsorge

Sollte man bei Ihnen bei einer Vorsorgeuntersuchung oder auch bei Symptomen eine Krebserkrankung der Verdauungsorgane festgestellt haben, werden wir Sie umfassend beraten, an ein spezialisiertes Zentrum zur Durchführung der Therapie überweisen und nach der Therapie die spezifische Tumornachsorge leitliniengerecht durchführen.

Facharztlabor

Spezielle Laboruntersuchungen sind unerlässlich für die Diagnose und Verlaufsbeobachtung vieler Erkrankungen. Wir haben das Wissen und die Möglichkeit, bei jeder Fragestellung das für Sie relevante Labor anzuordnen und zu beurteilen, damit man schnellstmöglich eine Diagnose stellen und, falls nötig, eine Therapie einleiten kann.

Elastographie (Fibroscan®)

Die Elastographie ist ein Ultraschall-basiertes Verfahren, mit dem man die Steifigkeit von Geweben, insbesondere der Leber, messen kann. Sie wird vor allem bei Lebererkrankungen, die zu einer Leberzirrhose führen können, z.B. bei viralen Hepatitiden (Hepatitis B und C), angewandt. Man kann anhand der Gewebesteifigkeit das Stadium der Leberschädigung feststellen, viel genauer als mit dem konventionellen Ultraschall. Damit ersetzt die Elastographie in den meisten Fällen eine invasive und manchmal auch komplikationsträchtige Leberpunktion.

Leider wird die Elastographie nicht von der Krankenkasse bezahlt (aber oft gefordert, z.B. vor einer Behandlung mit teuren Hepatitis C-Medikamenten). Daher berechnen wir für eine Elastographie 65€, die aber unserer Meinung nach gut angelegt sind, um Ihnen gezielter helfen zu können.

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